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Weißmaulkrankheit bzw. Maulfäule erkennen und schnell behandeln

Die Weißmaulkrankheit fängt mit einem kleinen Punkt an und kann sich schnell über den Körper ausbreiten und zum Tot deines Fisches führen. Hier gibts Hilfe.

Letzter redaktioneller Stand: 2022-05-03

Dokumentationsfoto zu Weißmaulkrankheit bzw. Maulfäule erkennen und schnell behandeln

Wichtiger Hinweis: Ähnliche Symptome können verschiedene Ursachen haben. Prüfe Wasserwerte und Haltungsbedingungen; bei unklaren, schweren oder fortschreitenden Verläufen wende dich an eine tierärztliche Praxis mit Fischkunde. Arzneimittel nur nach aktueller Packungsbeilage anwenden.

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Woran erkennt man die Weißmaulkrankheit?

Wie der Name Weißmaulkrankheit schon sagt bekommen deine Fische ein weißes Maul, allerdings können sie auch weiße Schuppenränder haben. Die weiße Stelle ist meist watteartig. Die Krankheit beginnt vom Kopf und kann sich über deinen ganzen Fisch ausbreiten. Wenn sich die Krankheit stärker ausbreitet ist sie für deinen Fisch tödlich.

Wie verhalten sich die Fische, wenn sie die Weißmaulkrankheit haben?

Im fortgeschrittenen Stadium werden die Kiemen deiner Fische verkleben. Dadurch atmet der Fisch schneller und kann auch an der Oberfläche nach Luft schnappen.

Was passiert bei Weißmaulkrankheit?

Die Weißmaulkrankheit wird durch Bakterien verursacht. Diese Bakterien leben auf jedem Fisch. Durch schlechte Haltungsbedingungen und Stress kann die Krankheit bei deinen Fischen ausbrechen. Im Verlauf der Krankheit fangen deren Kiemen an sich aufzulösen. Dadurch werden deine Fische letztendlich** langsam ersticken**. Die Weißmaulkrankheit wird auch als Maulfäule oder Maulschimmel bezeichnet.

Wie ansteckend ist die Weißmaulkrankheit?

Da die Krankheit durch schlechte Haltungsbedingungen ausgelöst wird, können mehrere deiner Fische gleichzeitig erkranken. Während der Krankheit vermehren sich die Bakterien stark. Das Infektionsrisiko steigt daher an.

Wie behandelt man die Weißmaulkrankheit?

Du bekommst im Handel entsprechende Medikamente, die gegeben werden können. Siehe unten. Aber zuerst solltest du den Nitrit- und Nitratwert des Wassers messen (siehe Testkit unten). Ist einer der beiden Werte zu hoch, dann musst du das Wasser wechseln. Bitte prüf ob du zu viele Fische im Becken hast, oder ob die Fische sich gegenseitig andauernd jagen bzw. bedrängen. Auch tote Fische können das Wasser verschlechtern. Wenn z.B. einer deiner Welse in einer Höhle verendet ist kann er durch den Verwesungsprozess dein Aquarium vergiften ohne das du es von außen erkennst.

Medikamente gegen die Krankheit

Kläre zuerst, ob du ein Aquarium- oder Teichpräparat benötigst. Die folgenden Verweise sind nach Lebensraum getrennt; die Packungsbeilage und fachkundige Diagnose gehen vor.

Für das Aquarium

Für den Teich

Wasserwerte vor einer Behandlung prüfen

Noch unsicher? Nicht auf Verdacht behandeln. Dokumentiere Symptome, Wasserwerte und Veränderungen und hole bei schweren Verläufen fachkundige Hilfe.

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